Cross-Country goes Downhill?

Vortrieb wie Cross-Country Bikes und Abfahrts-Qualitäten wie Trailbikes. Der neue Trend der Downcountry Bikes vereint die Performance beider Bereiche. Was sind die Besonderheiten der Kategorie und welche Auswirkungen hat sie aufs Bremsensetup?

Wie keine andere Disziplin des Radsports hat sich Cross-Country in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Von den über zwei Stunden langen Rennen auf einfachen Waldwegen ist heutzutage nichts mehr übrig. Drops und Sprünge von zwei Metern Höhe, schier unfahrbare Steinfelder und technisch anspruchsvolle Uphills bringen heute die Fahrer an ihre Grenzen. Der Trend macht auch vor dem Hobbysport nicht halt und ist längst nicht mehr nur auf den Spitzensport beschränkt. Mehrere Jedermann-Rennen locken mit Trail-Abenteuern und das legendäre Etappenrennen „Bike Transalp“ beinhaltet mittlerweile eine zusätzliche Downhill- / Enduro Wertungen auf bestimmten Abschnitten der Etappen.

Auch das Material hat sich dementsprechend gewandelt. Fullys sind die Regel geworden und nachdem lange Zeit 80 oder 100 mm Federweg Standard waren, sind 120 mm Bikes auf dem Vormarsch! Neben potenterem Fahrwerk bringen moderne Geometrien mit flachen Lenkwinkeln und langen Hauptrahmen weitere Sicherheit im harten Gelände. Wer sich die Bikes noch genauer ansieht merkt schnell, dass auch die Anforderungen an die Komponenten und besonders auch an die Bremse gewachsen sind!

Damit das Bremsensetup optimal an den neuen Trend angepasst ist, bietet das MAGURA #customizeyourbrake Produktportfolio gleich mehrere Optionen. Während im bisherigen Cross-Country Renneinsatz bei vielen Racern 160 mm Bremsscheiben und 2-Kolben Bremssättel die Regel waren, empfiehlt sich für Downcountry ein optimiertes Setup. Besonders bei Rennen in den Alpen, mit oft kilometerlangen Trailabfahrten, kann je nach Fahrergewicht ein Tuning für mehr Standfestigkeit und Bremskraft nicht nur Sicherheit vermitteln, sondern auch Armkraft sparen. Besonders schwere Fahrer profitieren von der Umrüstung.

Ein erstes spürbares Upgrade ist der Wechsel von einer 160 mm auf eine 180 mm Bremsscheibe. Bereits bei diesem Tuning erhöht sich die Bremskraft um wertvolle 10 %! Zusätzliche Power kann außerdem die Nachrüstung eines 4-Kolben Bremssattels bieten. Dank des MAGURA MT Baukastensystems kann eine MT8 in wenigen Handgriffen mit einer 4-Kolben Bremszange zu einer MT Trail SL geupgradet werden. Bremsgriff und Bremsleitung müssen nicht gewechselt werden.

Je nach Einsatz bieten Race-Bremsbeläge noch mehr Power gegenüber des Serien-Setups. Aber Achtung! Bei langen Abfahrten kann es bei dieser Belagsmischung zu schnellerem Fading kommen. Für längere Abfahrten empfehlen wir daher die Performance Bremsbeläge.

Und wie verändert sich das Renngewicht beim „Down-Country“ Bremsenupgrade? – Gerade einmal 56 g Mehrgewicht schlagen beim Upgrade einer MT8 SL mit 160 mm Bremsscheiben auf eine MT Trail SL mit 180 mm Bremsscheiben zu Buche! (4-Kolben Bremssattel + 20 g & jede Scheibe + 18 g) Auch wenn viele Racer ihr Bike akribisch bis aufs letzte Gramm optimieren, sollten 56 g gut zu verkraften sein. Spätere Bremspunkte und mehr Sicherheit in der Abfahrt werden die bergauf verlorenen Zehntelsekunden auf jeden Fall Wett machen!

Probier´s aus und bring deine Cross-Country Bremse in wenigen Handgriffen auf ein neues Level!

MAGURA Downcountry Bremsensetup:

  • MT Trail SL
  • 180 mm STORM SL.2 Bremsscheiben
  • Performance oder Race Bremsbeläge

 

Pics by (c) Oliver Hugo (www.instagram.com/ollihugo)

Rider: Eric Junker (www.instagram.com/ericson_junker)




MT Trail SL
Trail Combination

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Bremsscheibe Storm SL.2


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Bremsbelag 7.P


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