Loic Bruni verteidigt DH WM und sichert Weltcup-Gesamtsieg

Loic Bruni gewinnt die Downhill WM mit MAGURA MT7 und eigenen HC Loic Bruni Bremshebeln.

Zwei Jahre in Folge gewinnen Loic Bruni und MAGURA die DH Weltmeisterschaft. Als bester der Quali war Loic der letzte Fahrer, der die anspruchsvolle Strecke in Mont-Sainte-Anne (Canada) bezwingen musste. Mit einem atemberaubenden Run sicherte er sich erneut den WM Titel.

Nur eine Woche später galt es die Saison perfekt zu machen. Beim finalen Weltcup in Snowshoe (USA) rettete ein Podiumsplatz den Gesamtsieg! Eine unglaubliche Saison geht zu Ende. Eine gute Gelegenheit zurück zu blicken: 

Die Zusammenarbeit von Loic Bruni und MAGURA begann Ende 2017 mit der Entwicklung eines speziell zugeschnitten Bremshebels, der seinen Anforderungen voll entsprach und volle Kontrolle wie Performance zusicherte.

Tailor-made für den Weltmeister

Seit Beginn der Saison 2018 sponsert MAGURA die Specialized XC und Gravity Teams. Nach den ersten Tests wurde klar, dass DH Star Loic Bruni seine ganz eigenen Vorstellungen an einen Bremshebel hatte. Besonders in Punkto Ergonomie und Bremsenbetätigung.

In einer ersten Skizze zeichnete Loic seine erste Vorstellung auf Papier. Um die Anforderungen besser zu verstehen, entwarf MAGURA zunächst einen modularen Prototypen. Der "Loic-O-Mat", wie er intern genannt wurde, ist eine Kombination aus einer Aluminium Trägerbasis mit wechselbaren Shapes. 13 wechselbare Shapes ermöglichten es, an nur einer Bremse mehrere Ergonomien in kurzer Zeit zu testen. Loic testete alle Hebel auf seinen Home-Tracks in Frankreich und fand seine spezielle Form. Auf Basis der Test entwickelte MAGURA einen ersten Hebel für den Start der Rennsaison 2018. 

 “Die Anforderungen von Loic waren ziemlich extrem. Er möchte seinen Druckpunkt weit entfernt vom Lenker und eine harte Übersetzung für volle on/off Bremspower. Alles oder nichts”, so Reiner Künstle, Entwicklungs-Ingenieur bei MAGURA.

Der finale Prototyp von Loics Hebel besteht aus Titan und kommt aus dem 3D-Drucker. Dieses Produktionsverfahren ermöglichte dem Entwicklungsteam sehr kurze Produktionszeiten ohne bei Festigkeit oder Gewicht Abstriche machen zu müssen.

Danny MacAskill: Höchste Präzision und Einstellbarkeit

Im Gegensatz zu Loic Bruni brachte die Zusammenarbeit mit Danny MacAskill einen komplett anderen Hebel hervor. Danny bevorzugt einen kurzen Bremshebel mit geringem Reach, um bei Sprüngen von Hausdächern und harten Landungen den Lenker sicher im Griff zu haben.

„Danny bevorzugt ein ganz anderes Bremsgefühl als Loic. Neben der nahen Griffweite möchte er eine klare Position für seinen Finger. Hierfür hat der HC3 Hebel fast schon eine Griffmulde mit hohem Tip. Ganz anders als der flache Hebel von Loic" erklärt. Reiner Künstle.

Die Kanten von Dannys Hebel sind besonders flach und abge rundet, um Verletzungen an den Fingern zu vermeiden. Durch das variable Übersetzungsverhältnis seines HC3Hebels kann er Bremskraft und Dosierbarkeit verändern, um auch unter nassen Bedingungen die Kontrolle zu behalten. Wenn man aus 2m Höhe auf einer Fläche so groß wie eine 1 Euro Münze landen muss, ist kein Platz für Kompromisse.

Und was, wenn ich kein Profi bin? #customizeyourbrake

Um die Erkenntnisse aus dem Profisport auch für Endkunden nutzbar zu machen, bietet MAGURA eine ganze Palette unterschiedlicher Bremshebel an. Seit Frühjahr 2019 ist auch der HC Loic Bruni Bremshebel frei erhältlich.

Mehr zu den Hebeloptionen auf magura.com/customize




1-Finger HC LOIC BRUNI Hebel


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