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27.04.2011 Alter: 1 Jahre

Tann und Marx knapp an den UCI-Punkten vorbei

Weltcup-Profis nicht ganz zufrieden / Reiser und Beck bei Marathon stark / MAGURA MARTA TOP!

„Weit hinein in die UCI-Weltranglistenpunkte wollten sie fahren: doch Rene Tann und Torsten Marx konnten die selbst gesteckten Ziele beim ersten Cross-Country MTB Weltcup in Pietermartitzburg (Südafrika) nicht ganz erfüllen. Tann musste sich am Ende mit Rang 62, Marx mit dem 73. Platz zufrieden geben.

Beim Sieg des Schweizers Nino Schurter mussten beide BlackTuskRacing Profis mit schlechten Startpositionen auskommen. Tann war in der esrten Runde weit hinten im Feld eingeklemmt und startete seine Aufholjagd verspätet. Diese brachte ihn aber immerhin noch auf Rang 62 nach vorne.

„Somit gab es aber keine Punkte und eben auch keinen besseren Startplatz für den zweiten Weltcup in Dalby Forest. Aber die Form stimmt und in England wird dann richtig angegriffen – neues Rennen, neues Glück,“ so Tann nach dem Rennen.

Torsten Marx´Start war laut eigener Aussage in Ordung. Er schob sich auf der Runde pro Umlauf immer etwas weiter nach vorne, hatte aber Pech an technischen Abschnitten. „Dort bin ich von einem Kontrahenten abgeräumt worden und hab über 10 Plätze verloren. Das muss in der 3. Runde gewesen sein. Eine Runde später an gleicher Stelle das selbe Spiel – Sturz, wertevolle Plätze und Zeit dahin“, zeigte sich Marx etwas enttäuscht. Ohne Zwischenergebnisse hätte sich Marx einen Rang unter den ersten 50 zugetraut. „Auf alle Fälle spiegelt dieses Ergebnis nicht mein Leistungsniveau wieder. Ich bin viel besser, und darum überhaupt nicht glücklich mit dem 73. Rang“, so der BlackTusk-Profi. Beide Piloten griffen in Südafrika übrigens auf die neuen 29-Zoll-Räder der Marke Germina zurück, die bisher nur als Prototypen zur Verfügung stehen.

Auf den gelben 26-Zöllern – aber ebenfalls richtig schnell unterwegs war derweil die Marathon- und damit Nachwuchsfraktion der blauen BlackTusk-Equipe. Beim 55-Kilometer-Rennen in Veringendorf bei Sigmaringen hatten sich Marcel Reiser und Steffen Beck mit einem ziemlich starken Teilnehmerfeld auseinander zu setzen. Zu den Favoriten zählten Markus Kaufmann (Centurion Vaude), Friedrich Dähler (GoldwurstPower-Trek) oder Daniel Gathof (Rocky Mountain). Beim Sieg von Kaufmann vor Dähler war Marcel reiser lange in der Verfolgergruppe und damit im Kampf um Rang zwei und drei vertreten, konnte aber auf den letzten Kilometern nicht mehr zusetzen und kam am Ende als sehr guter Neunter – nur 3 Minuten hinter dem Sieger – ins Ziel. Steffen Beck war ebenfalls sehr gut unterwegs und erreichte das Ziel als 18. „Ich hatte heut zu kämpfen: v.a. mit den Temperaturen, schon vor Verpflegung 1 hatte ich Durst, und das zog sich durch die ganzen 2 Rennstunden...Für die Umstände gings noch ganz gut, nur eben gegen Ende war der Akku leer - 2 Minuten hinter Rang 2 und etwas mehr als 3 Minuten auf den Sieger sind aber mehr als ok....so kanns weitergehn“, so Reiser im Ziel.

http://www.blacktusk-racing.de

 

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