
Der 23. August wird wohl zum „Sabine-Spitz-Glücks- oder auch GOLD-Tag“ ausgerufen. Auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem Olympiasieg von Peking gelang Sabine Spitz in Graz erneut ein großer Coup. Nach einem 84 Kilometern langen und äußerst schweren Rennen holte sich die central GHOST Fahrerin, nach dem Cross-Country Titel 2003, das zweite Regenbogen-Jersey ihrer Karriere. In 4:24:15,9 Std. wurde die 37-Jährige Marathon-Weltmeisterin und komplettierte damit ihre Titelsammlung. „Wahnsinn. Ein Jahr nach Peking wieder Gold. Das ist ein unglaubliches Gefühl, zumal es der letzte Titel war, der mir noch gefehlt hat“, jubelte die Olympiasiegerin im Ziel.
Nach dem Cross-Country-Titel im Jahr 2003 durfte sich Sabine Spitz so zum zweiten Mal ein Regenbogen-Jersey überstreifen. Und die Goldmedaille war die insgesamt achte WM-Medaille ihrer Karriere. Damit kann sie am Dienstag zuversichtlich nach Australien zur Cross-Country-WM fliegen. Was dort möglich ist, darüber wollte sie am Abend des Triumphs nicht spekulieren. „Jetzt heißt es erst einmal runter kommen und beim Flug gesund bleiben. Dann sehen wir weiter“, meinte sie.