
Die dritte Etappe rund um Ceres war 120 km lang und es warteten 1800 Höhenmeter. Damit war sie zwar länger als ursprünglich geplant, es gab aber weniger Höhenmeter zu erklimmen. Für Alban Lakata und Kevin Evans lief es zunächst optimal. Sie fuhren in der Spitzengruppe, das Material funktionierte perfekt, sie bestimmten das Tempo.
Beim zweiten Kontrollpunkt, nach 65 Kilometern, überquerte das österreichisch/südafrikanische Duo die Zeitmessung als Erste. Dann kam es aber knüppeldick für das Team. Schon gestern warnte Alban vor der Strecke: „Es soll viele Dornen geben, das Material wird also entscheidend sein.“ Dass es am Ende vier Defekte waren macht deutlich, wie hart die Strecke gewesen sein muss. Die letzten Kilometer legte Alban nur noch auf der Hinterradfelge zurück, da er kein Ersatzsatzmaterial mehr hatte. Wie die Felge den Einsatz überstanden hat, wird auf dem Bild deutlich. „Heute war es hart. Aber morgen ist ein weiterer Tag, wir schauen nach vorne und kämpfen bis zum Schluss. Das Rennen ist noch lang“, kommentierte Alban die heutigen Ereignisse.
Die morgige Etappe ist mit 86km und 1640 Höhenmeter weniger fordernd. Aber viele kleinere Anstiege summieren sich und werden den Tag nicht einfach werden lassen.