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LOUISE CARBON

LOUISE CARBON - FAQ

1. Für welche Fahrer ist die Louise 2008 gedacht - ist sie hochgebirgstauglich?

Die Louise 2008 spricht unterschiedliche Zielgruppen an:

Sie ist ausgelegt für Freeride, Enduro und X-Country - je nach gewähltem Scheibendurchmesser! Eine Bremse für alle! 

 

Man kann mit einer Louise 2008 daher auch jederzeit ins Hochgebirge, wobei wir anraten, hier am VR+HR zumindest Bremsscheiben mit Druchmesser 180mm oder groesser zu fahren.
Angstbremser (die permanent auf der Bremse "stehen") oder Leute, die inkl. Bike weit über 100kg wiegen, werden die Bremsen ansonsten in einen Grenzbereich bringen, der bis zum Hitzekollaps mit Totalausfall führen kann.

Leuten, die jetzt "ja aber..." rufen, sei eines gesagt: Fahren Sie bitte mit einem 30000 Euro teuren Auto oder einem dicken Motorrad die Timmelsjoch-Passstrasse runter und bremsen sie permanent mit der Bremse....- NEIN, tun sie es lieber nicht, sie würden nämlich nicht weit kommen!

Deshalb: Sich NIE allein auf die Technik verlassen, sondern die Bremsen RICHTIG einsetzen!
Geben Sie der Louise 2008 in Verbindung mit kleinen 160mm Scheibendurchmessern auf LANGEN ABFAHRTEN immer wieder Chancen zum Abkühlen und setzen sie sie wohldosiert ein. Dann werden Sie auch in den Alpen keinerlei Probleme mit einer derart spezifizierten Bremsen haben.

Biker der Gewichtsklasse über 100kg sollten jedoch min. zur Louise 2008 in der Kombination mit 180mm/180mm (Vr&Hr) oder besser gleich 203mm/203mm (Vr&Hr) Scheibendurchmesser greifen!

Ist das Gelände zu steil für diese Bremstechnik, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als bei einsetzendem Fading anzuhalten und eine kurze Pause einzulegen, oder, wie gesagt,  groessere Scheibendurchmesser zu wählen!
Die Louise 2008 kann sowohl vorne, als auch hinten mit 160mm, 180mm u. 203mm Ø gefahren werden! Entsprechende Adapter gibt es als Zubehör!    

2. WAS TUN BEI QUIETSCHPROBLEMEN?

Das Quietschen bei Fahrradscheibenbremsen kann viele Ursachen haben. Drucken Sie sich bitte das links nebenstehende PDF aus, auf dem ALLE Tipps als Checkliste vermerkt sind, die schon in vielen Fällen geholfen haben.

Ansonsten sei noch folgendes angemerkt: Es wird immer wieder von Kunden angeführt, MOTORRAD-Scheibenbremsen würden auch nicht quietschen. Das mag ja stimmen, nur sollte man eines nicht vergessen. Bei einem Motorrad wiegen Bremszange und -scheibe locker mehrere Kilogramm. Beim Fahrrad, wo bekanntlich ALLES dem Gewicht untergeordnet ist, kann die wenig vorhandene Masse zu einer Schwingungsproblematik führen, die wiederum zu Quietschen führen kann (nicht muss). Folglich ist ein Leichtgewicht wie eine Marta eher mit einem Quietschrisiko behaftet als eine zweifellos schwerere Gustav M Disc.

Es wird wohl keinem Hersteller von Scheibenbremsen für Fahrräder gelingen, die herrschenden Gesetze der Physik auszuhebeln. Wenig Gewicht = erhöhte Gefahr von Schwingungen = erhöhte Gefahr von Quietschen. Leute, die nicht auf jedes Gramm schauen, wissen schon längst: Sie fahren "ruhiger".

Zu guter Letzt: gemäß unseren Erfahrungen quietschen ALLE Scheibenbremsen bei Nässe, zumindest solange, bis der Wasserfilm auf der Scheibe durchbrochen ist.

3. Wie kürze ich die Bremsleitung meiner Magura-Scheibenbremse richtig? L/M/G

Alles was man dazu wissen muss steht im Workshop 2008 unter Punkt 6.: "Bremsleitung kürzen!"

Tipp:

 

  • VOR dem Abschrauben des M8x0,75 Fittings am Griff, die Nehmerkolben der Zange vorsichtig (bei montierten Belägen) mittels eines sauberen, fettfreien Schraubendrehers komplett in die Zange zurückdrücken! Merke: Das System darf nur geöffnet werden, wenn die Kolben auf Anschlag zurückgedrückt wurden; anderenfalls zieht der Balg innerhalb des Ausgleichsbehälters Luft in diesen! Anm.: Häufiger Grund für durchsackende Bremshebel bzw. Verlust des Druckpunktes!
  • Leitung so nahe wie möglich an der Schnittstelle festhalten! Nur so wird sichergestellt, dass kein Mineralöl herausgeschleudert wird, welches ansonsten i.d. Leitung fehlen würde!

ACHTUNG: Der Klemmring u. die Stützhülse innerhalb des abgelängten Leitungsstücks dürfen NICHT wiederverwendet werden! Es ist zwingend erforderlich einen neuen Klemmring, aber auch eine neue Stützhülse zu verpressen; anderenfalls wird Mineralöl zwischen Aussenhülle und s.g. Liner der Bremsleitung gedrückt (s.Bild rechts)! Lediglich die M8x0,75mm Überwurfmutter darf erneut montiert werden! ACHTUNG: Gekürzte Leitung mit eingeschlagener Stützhülse VOR dem erneuten Festschrauben im Griff bis auf Anschlag in diesen schieben!

    Bitte NICHT die Stützhülse vergessen, anderenfalls bekommt ihre Leitung demnächst "Herpesblasen"!
    Bei Louise u. Co. (Ausnahme Julie u. Felgenbremsen) ist nach dem Leitungskürzen zwingend eine neue Stützhülse zu verpressen!
    So ist es richtig: Die neue Stützhülse ist bis zum Anschlag in die Leitung getrieben
    Gekürzte Leitung mit eingeschlagener Stützhülse vor dem erneuten Festschrauben am Griff bis auf Anschlag in diesen schieben und während des Festschraubens so halten; anderenfalls wird die Stützhülse nicht richtig geklemmt! (Bild: So sieht's richtig aus!)
    4. Welche Bremsscheiben kann man mit der neuen Louise 2008 fahren?

    Für die Louise ab Baujahr 2008 sind insgesamt 9 verschiedene Scheibenmodelle in jeweils 3 Durchmessern erhältlich:

    Einmal die neue Ventidisc in 160mm, 180mm u. 203mm, sowohl als 6-Lochvariante und für Centerlock-Naben; daneben die bekannte SL-Scheibe im Wavedesign des Vorgängermodells bis 2006, ebenfalls in 160mm, 180mm u. (neu) 203mm!

    Entsprechende Adapter gibt's als Zubehör (Best. Nr. s. Zubehör u./o. Workshop Manual 2008) bzw. können bei der Order einer Louise 2008 über den lokalen Fachhandel gleich passend bestellt werden!

     Workshop Manual 2008  - 1.6 MByte
     Bremsscheiben 2008  - 130 KByte
    5. Ab wann muss man eine MAGURA-Bremsscheibe ersetzen?

    Die Dicke der Bremsscheibe beträgt neu 2,0mm. Der maximal erlaubte Verschleisswert beträgt 1,7mm (der unserer Erfahrung nach aber nur sehr selten bzw. bei extremsten Gebrauchs- und Umweltbedingungen erreicht wird.).

    6. Wie bremse ich die Bremsbeläge optimal ein? Wie wichtig ist das überhaupt?

    Das Einbremsen neuer Bremsbeläge ist wichtiger, als häufig angenommen wird. Zum einen stellen sich die beiden Reibpartner (Bremsscheibe und Bremsbelage) aufeinander ein, wodurch die hohe Bremskraft der Scheibenbremsen erzielt wird. Zum anderen wird die Bremse durch das richtige Einbremsen deutlich standfester.

    Magura empfiehlt daher, neue Bremsbeläge abseits des Verkehrs in Ruhe einzubremsen. Hierzu sollten sie ihr Fahrrad etwa 30 Mal aus 30 Km/h abbremsen. ANSCHLIESSEND empfiehlt es sich, die Beläge einmal heiss zu bremsen, wodurch die restlichen aus dem Produktionsprozess der Beläge noch vorhandenen Lösungsmittel aus selbigem austreten. Lassen sie auf einer übersichtlichen Abfahrt bei langsamem Tempo jeweils EINE Bremse dauerhaft schleifen. Sie werden sehr schnell ein starkes Fading (nachlassende Bremskraft) bemerken, was auf den Austritt der Lösungsmittel hindeutet. Nach dieser Einbremsphase wird die Bremse auf den folgenden Abfahrten deutlich standfester

    Neue Bremsen und/oder Beläge oder Scheiben IMMER einbremsen!
    7. Woran erkennt man abgefahrene Bremsbeläge?


    Vergessen Sie nicht: Auch die Bremsbeläge von Scheibenbremsen unterliegen einem Verschleiss!

    Kontrollieren Sie deshalb REGELMÄSSIG die Dicke Ihrer Beläge!
    Verwenden Sie hierfür die mit Ihrer Bremse mitgelieferte Transportsicherung!

     Achtung: Die minimale Dicke eines Bremsbelages inkl. Belagsträger beträgt 2,5mm.

    Die Bilder rechts, ferner das unten links downloadbare Workshop Manual zeigen Ihnen, wie die Beläge kontrolliert und nötigenfalls gewechselt werden!

    Bei GEZOGENEM Bremshebel passt der Fühler der Transportsicherung zwischen die Belagsohren: OK!
    Bei GEZOGENEM Bremshebel passt der Fühler der Transportsicherung NICHT zwischen die Belagsohren: Wechseln!
    Ausgebauter Belag passt NICHT in die Kerbe der Transportsicherung: OK!
    8. Auf längeren Abfahrten wird meine Louise sehr heiß und verliert stark an Bremsleistung. Was kann ich dagegen tun?

    Was sie beschreiben nennt sich in der Fachsprache "Fading":

    Werden Bremsbeläge und -scheibe auf langen Abfahrten zu heiss, sinkt der Reibwert zwischen den beiden Partnern. Dies muss durch höhere Handkräfte kompensiert werden.

    Bei der Verwendung von kleineren 160mm Scheibenbremsen, ist daher eine andere Bremstechnik anzuwenden, als bei Felgenbremsen, da die entstehende Hitze komplett von der Bremse aufgenommen werden muss. Öffnen sie daher die Bremse auf langen Abfahrten regelmäßig für ein paar Sekunden und benutzen sie die Vorderrad- und Hinterradbremse abwechselnd. So verhindern sie, dass die Bremse zu heiss wird und ins Fading kommt.

    Ist das Gelände zu steil für diese Bremstechnik, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als bei einsetzendem Fading anzuhalten und eine kurze Pause einzulegen, oder groessere Scheibendurchmesser zu wählen!
    Die Louise 2008 kann sowohl vorne, als auch hinten mit 160mm, 180mm u. 203mm Scheibendurchmessern gefahren werden! Entsprechende Adapter gibt es als Zubehör!    

    Bitte beachten sie auch die FAQs zur Hocgebirgstauglichkeit und zum korrekten Einremsen der Beläge!

    9. Wie funktioniert die automatische Nachstellung bei den Scheibenbremsen?

    Die automatische Belagsnachstellung funktioniert wie folgt:

     

    Die Kolben in der Bremszange werden von einem Vierkantring geführt, der in einer Nut der Bremszange sitzt.

     

    Betätigt man nun den Bremshebel, verformen sich die Dichtringe elastisch in Richtung der Bremsscheibe.

     

    Beim Loslassen des Bremshebels kehren die Dichtringe in Ihre Ausgangsstellung zurück und ziehen den Kolben zurück.

     

    Bei zunehmendem Belagsverschleiss kann sich der Vierkantring ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter verformen und lässt den Kolben 'durchrutschen', was die NACHSTELLUNG der Beläge bewirkt.

     

    Sobald die Beläge die Verschleissgrenze erreicht haben, sind die Kolben BEI MONTIERTEN Belägen zurückzudrücken, zu wechseln, und das ganze Spiel beginnt von vorne.

     

    Nebenstehend das Gesagte in Form einer Skizze sowie als Animation.

    Der automatische Belagsausgleich ist im übrigen keine MAGURA Erfindung sondern Stand der Technik bei Auto und Motorrad. Was also lag näher, dies auch auf's Bike zu applizieren?

    So funktioniert die automatische Nachstellung....
    ...und hier animiert, zum besseren Verständnis!
    10. Offenes oder geschlossenes System – wie funktionieren Magura-Scheibenbremsen?

    Magura verwendet bei allen seinen Scheibenbremsen ein sogenanntes
    "offenes System" – wie praktisch alle Hersteller von hydraulischen Scheibenbremsen, die heute auf dem Markt sind.
    Die Felgenbremsen HS33 und HS11 hingegen arbeiten mit einem "geschlossenen System".

    OFFEN bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Mineralöl dank eines
    Ausgleichbehälters (AB) über Ausgleichsbohrungen ins oder aus dem System fließen kann - dies allerdings nur dann, wenn sich der Bremshebel in der Ruheposition befindet.
    Auf diese Weise erfolgt ein Volumenausgleich über die sogenannte "Schnüffelbohrung" (2), wenn sich etwa bei starker Erwärmung der Bremse das Mineralöl ausdehnt oder bei Verschleiß der Beläge Mineralöl aus dem AB über die Schnüffel- und große Nachlaufbohrung (1) in den Sekundärraum bzw. ins System nachfließt!

     

     

    So bleibt im Idealfall der Druckpunkt konstant, anstatt bei abgenutzten Belägen näher zum Lenker zu wandern!  Das offene System ermöglicht also die automatische Belagsnachstellung und verhindert zusätzlich, dass die Bremse bei starker Erwärmung "zumacht"!

    Von außen betrachtet, ist eine solche hydraulische Scheibenbremse selbstverständlich GESCHLOSSEN – es tritt also weder Mineralöl aus noch kann Luft ins System eindringen, weil das Mineralöl im AB durch eine dünne, flexible Membrane von der Außenluft getrennt ist.
    Wenn eines dieser beiden Phänomene auftritt, ist die Bremse entweder unzureichend montiert, nicht korrekt befüllt und entlüftet oder defekt.
    Scheibenbremsen von Magura können folglich in jeder Einbaulage montiert und/oder transportiert werden, ohne dass hierzu spezielle Maßnahmen erforderlich sind!

    Zur Sicherheit kann der Bremshebel gezogen und mit einem Gummiband am Lenker fixiert werden!
    Dadurch überfährt der Kolben im Bremsgriff die Schnüffelbohrung - das System ist jetzt geschlossen - und Luftbläschen, die sich fälschlich im AB befinden (durch falsches Befüllen oder Entlüften) können auf keinen Fall ins System gelangen.
    (siehe auch entsprechende faq: " Riskiert man Luft in die Bremse zu bekommen, wenn man das Bike auf den Kopf stellt oder z.B. auf die Seite legt?" )!

    11. Riskiert man Luft in die Bremse zu bekommen, wenn man das Bike auf den Kopf stellt oder z.B. auf die Seite legt?

    NEIN, bei einer korrekt befüllten Magura-Discbrake normalerweise nicht! Im Ausgleichsbehälter verhindert eine Gummimembran, daß beim Hinlegen oder Auf-den- Kopf-Stellen des Bikes Luft ins System gerät.

     

    ACHTUNG: Befinden sich im Ausgleichsbehälter allerdings Luftblasen, die dort NICHT(!) hingehören (z.B. durch nicht randvoll u. blasenfrei befüllte ABs) u. stellt man das Bike nun auf den Kopf, wandern diese Luftblasen u.U. gefährlich nahe an die Bohrung des Ausgleichsbehälters. Wird jetzt zusätzlich noch der Hebel betätigt, drückt man diese Luftblasen evtl. ins System!

    Deshalb: Entweder den Transport auf dem Kopf möglichst vermeiden oder aber vorher den Bremshebel durchziehen und mit einem Einmach-Gummi o.ä. sichern. Hierdurch wird die Ausgleichsbohrung überfahren und die Luftblase hat keine Chance, ins System zu gelangen.

    Wichtig: Laufrad montiert lassen oder Transportsicherung einstecken....
    ...und dann Hebel ziehen und mit Gummi oder Kabelbinder fixieren!
    12. Ist die Kombination von MAGURA Scheibenbremsen mit Teilen anderer Hersteller möglich?

    ACHTUNG: Jeder, der eine MAGURA Scheibenbremse mit Teilen von Fremd- und Tuninganbietern kombiniert, verliert sämtliche Garantie-, Gewährleistungs- und Haftungsansprüche! Dies trifft auf sämtliche Teile wie Beläge, Leitung, Bremsgriffe etc. zu.

    Sämtliche MAGURA Scheibenbremsen werden als Gesamtsystem im Werk getestet. Wird das Gesamtsystem verändert (im Sinne von Austausch einzelner Parameter) kann das böse in's Auge gehen. Denken Sie an Ihre EIGENE Sicherheit und die der anderen und machen Sie lieber KEINE Experimente!

    KEINE Experimente bitte - Sie gefährden sich und andere!!
    13. DOT Bremsflüssigkeit statt Mineralöl?

    MAGURA Bremsen sind NUR mit MAGURA Royal Blood Mineralöl (blau) oder dem früher gebräuchlichen MAGURA Blood (grün) zu verwenden.

     

    Bei Nichtbeachtung dieser MUSS-Bedingung verliert man sämtliche Haftungs- und Garantieansprüche!

    Wer DOT Bremsflüssigkeit in eine MAGURA füllt, lebt gefährlich! Es zerfrisst schleichend die Dichtungen der Bremse, was zwangsläufig zum Totalausfall führt!

    14. Muss MAGURA Royal Blood regelmässig gewechselt werden? Verändert sich im Laufe der Zeit die Qualität des Royal Bloods, sprich: z.B. der Siedpunkt?

    Nein, MAGURA Royal Blood altert nicht nennenswert und zieht, im Gegensatz z.B. zu hygroskopischer DOT-Bremsflüssigkeit anderer Hersteller, kein Wasser - ergo: der Siedepunkt v. Magura-Royalblood liegt bei 1013mbar atmosphärischem Normaldruck immer, auch nach Jahren, bei ungefähr +190°C!

    Der Siedpunkt v. DOT-Bremsflüssigkeit sinkt dagegen im Laufe der Zeit u.U. auf bis zu +155°C (mind. Nasssiedepunkt v. DOT4)

    Fazit: Ein turnusmäßiger Wechsel des MAGURA Mineralöls ist, im Gegs. zu DOT-Bremsflüssigkeit, NICHT erforderlich!

    Verfärbungen kommen von Rußpartikeln der Leitung, bzw. Abrieb der Kolben und -ringe. Dies ist aber kein Grund zur Beunruhigung und hat keinerlei negative Auswirkung auf die Funktion der Bremse.

    Btw: Manch ein MAGURA-User fährt seit 6-7 Jahren mit einer MAGURA Bremse, ohne sie jemals neu befüllt zu haben.

    Royal Blood muss NICHT periodisch gewechselt werden!
    15. Wie schützt man eine MAGURA Bremse vor Bruch bei leichten Umfallern?

    Unbedingt Drehmoment der Bremsgriffschraube beachten!! Bremsgriff sollte sich mit KRAFT um den Lenker drehen lassen.

    Ein durch einen Sturz oder Umfaller zu Bruch gekommener Bremsgriff ist KEIN Garantiefall!

    MAGURA