

Ansprechen: 6/6
Uphill: 5/6
Downhill: 5/6
Handhabung: 5/6
Steifigkeit: 6/6
Gewicht: 3/6
MAGURAs Gabeln glänzen durch die Bank mit mit super softem Ansprechverhalten, das gilt auch für die Wotan. In der Druckstufe ist die Gabel ein wenig unterdämpft. Schaltet man minimal Plattform zu, ändert sich dieser Effekt, aber die Sensibilität nimmt spürbar ab.Verstellmechanismen und Bedienung sind sehr angenehm.
Testurteil: SEHR GUT
Ansprechen: 5/6
Uphill: 5/6
Downhill: 5/6
Einstellung: 5/6
Steifigkeit: 6/6
BIKE-Urteil: SEHR GUT
Bergab bleibt die Wotan dicht an den Besten. Sie schluckt auch derbe Einschläge und stellt schon bei mittlerer Stoßhärte viel Federweg zur Verfügung. An Stufen bemängelten die Tester jedoch ein leichtes, luftgabeltypisches Wegsacken.
Ansprechen: 6/6
Uphill: 6/6
Downhill: 5/6
Einstellung: 4/6
Steifigkeit: 5/6
BIKE URTEIL: SEHR GUT
160mm Federweg, 36mm Standrohre und das Maxle Steckachsen-System sind die Eckdaten der Wotan, und sie erfüllt damit problemlos die mittlerweile etablierten Standards für Endurogabeln. Das für alle MAGURA Gabeln charakteristische Double Arch Design (DAD) verleiht zusätzlich eine sehr vertrauensereweckenden Eindruck. Auch die restlichen Features wie ein zuschaltbare Plattform (Albert Select) und eine via Lenkerhebel bedienbare Niveauregulierung (Flight Control) wirken vielversprechend. Allerdings: So einfach die richtige Abstimmung der Luftfedergabel ist, so schwierig kann die Montage des Remote Hebels am Lenker sein, sofern man mit Shimanos Rapidfire-Hebel unterwegs ist.
Gleich auf den ersten Metern beeindruckt die Gabel mit einem fantastisch sensiblen Ansprechverhalten. Bereits die kleinsten Unebenheiten werden eliminiert, was insbesondere bergauf die Linienwahl erleichtert. Per Lenkerhebel senkt sich dich Gabel theoretisch auf 120 Millimeter ab, in der Praxis allerdings nur auf ca. 130mm. Für steilere Anstiege würden wir uns da schon eine weitere Absenkung wünschen. Dafür behält sie ihre hervorragende Sensibilität. Die Plattform lässt sich fein regulieren und bewirkt, je nach Einstellung, absolute Wippfreiheit. Ist sie aktiviert, lässt sich die Gabel aber nicht mehr absenken.
Bergab fühlt sich die Wotan supersteif anund setzt jeden Steuerbefehl präzise um. Selbst bei schnellem Tempo auf grobem Untergrund spricth sie sensibel an und bügelt alles glatt. Man behält somit jederzeit spielerisch die Kontrolle übers Bike. Und: Auch wenn man sich noch so bemüht, ein Durchschlagen der Gabel ist ist unmöglich. Lediglich beim Anbremsen könnte die Gabel etwas weniger weit eintauchen.
FAZIT: In puncto Sensibilität, Feder Performance und Steifigkeit schließt die Wotan locker an die Standards von Fox, Rock Shox und Co. an, übertrifft sie teilweise sogar. Kleine Detailschwächen gilt es noch auszumerzen, was die Schwaben im zweiten Modelljahr aber bestimmt erledigen werden.