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ODUR

ODUR - PRESSE- UND TESTBERICHTE

1. Die TREKKINGBIKE schreibt im Novemberheft 2007:

im 2931km Dauertest des Velotraum Cross 7005 Testbikes:

Die MAGURA Odur Gabel lässt einen auf Wolken schweben.

Trekkingbike November 2007
2. RADTOUREN schreibt in Heft 04/2006:

Auf den ersten Blick wirkt die neue MAGURA Odur brachial.: die doppelte Gabelbrücke und 32mm dicke Standrohre zeugen aber von einer grundsoliden Konstruktion und sorgen für die nötige Verwindungssteifigkeit im Fahrbetrieb. Besonders in schnell gefahrenen Kurven oder beim abrupten Anbremsen ist das deutlich zu spüren. Zu keiner Zeit fühlt sich die Odur schwammig an. Dass die Gabel enorme Kräfte aufnehmen kann, lässt sich auch an der Freigabe für Bremsscheiben mit bis zu 210mm Durchmesser ablesen.

Vorbildlich: Für mehr Langlebigkeit sind die Ausfallenden und die Scheibenbremssockel mit Anti-Korrosionsplättchen aus Edelstahl versehen. Mit knapp unter zwei Kilogramm ist die Odur zwar kein Leichtgewicht, für Reiseradler spielt dieser Aspekt aber meist nur eine untergeordnete Rolle.

Bei den Testfahrten zeigt sich die Odur schon nach wenigen Kilometern durch ihre sensible, gutmütige Charakteristik von ihrer besten Seite. Bereits bei kleinere Unebenheiten wie Pflastersteinen spricht sie gut an und schont so den Fahrer. Das ändert sichauch bei groben Stößen wie von Bordsteinkanten oder Wurzeln nicht, bei normaler Fahrweise ohne Gepäck stößt sie mit ihren 85mm Federweg (optional auch mit 100mm Federweg) nicht annähernd an ihre Grenzen. So bietet die Gabel auch für schwere Fahrer oder Fahrten mit viel Gepäck ausreichend Reserven. Zur Feinabstimmung lässt sich die Zugstufendämpfung über eine Rändelschraube am rechten Gabelholm leicht verstellen. Die Änderung der Federvorspannung ist von außen leider nicht möglich, die serienmässige Stahlfeder passt für Fahrer ab 75kg Körpergewicht aber sehr gut.

Ein wirklich gutes Komfortfeature der MAGURA Odur ist das neue dynamische Blockiersystem, das per Drehknopf (gegen Aufpreis auch mit Lenkerhebel) bedient wird. Durch das Blockieren der Gabel lässt sich das lästige Wippen bei steilen Anstiegen oder schnellen Antritten vermeiden. Während bei anderen Systemen dei Gabel aber komplett blockiert und so absolut starr ist, bleibt bei der MAGURA der sogenannte Sag, also der Weg, um die Gabel einfedert, wenn man sich aufs Rad setzt, erhalten. In der Fahrpraxis bedeutet das, dass die blockierte Odur je nach Fahrsituation weiter aktiv bleibt uns so z.B. kleine Schlaglöcher abfedern kann. Beim Bergauffahren im Sitzen funktioniert sie beispielsweise ganz ohne Wippen. Egal in welcher Situation, man hat nie das Gefühl, unnötig viel Kraft zu vergeuden.

FAZIT:

 

Mit Ihrer soliden Konstruktion, der praxisgerechten Federungscharakteristik un der hohen Verwindungssteifigkeit empfiehlt sich die gut verarbeitete MAGURA Odur Federgabel für längere und härtere Belastungen, wie sie auch bei Radreisen auftreten. Das dynamische Blockiersystem und der Federweg von 85mm sorgen dabei stets für viel Komfort und gute Fahrsicherheit. Ob die Gabel trotz ihrer Qualität und des günstigen Preises von 349 Euro für Reiseradler erste Wahl ist, hängt aber auch von der Frage ab, ob Hersteller wie FAIV oder Tubus ihre mitfedernden Lowrider an das spezielle Doppelbrücken-Design anpassen.

Radtouren 04/2006
3. Die MOUNTAINBIKE schreibt in Heft 07/2006:

Handhabung:

Serienfeder für Biker mit etwas über 80kg optimal, gute Zugstufe, toller Lockout.

Steifigkeit:

Mit aufwendig gestylter doppelter Versteifung liefert die Odur gute Steifigkeitswerte.

Fahreindruck:

Ultrasensibel rollt die neue MAGURA Odur schon über gröberen Schotter, arbeitet schnelle Schläge mit superber Dynamik weg. Einzig die Druckstufe könnte sich etwas weicher zeigen. Dafür gibt es fünf Sternchen.

Fazit:

Volltreffer bei MAGURA. Die Odur kann es in puncto Performance sogar mit einer Marzocchi aufnehmen. Dämpfung und Federung passen, harmonisch geht die Odur ans Werk. Toller DLO-Lockout.

Testurteil: Sehr gut/Kauftipp der Redaktion

Mountain Bike 07/2006
MAGURA