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MENJA

MENJA - PRESSE- UND TESTBERICHTE

1. Die BIKE SPORT NEWS schreibt in Heft 06/2007

Die Menja präsentiert sich auffällig steif und zielgenau, was wohl im Double Arch Design (den beiden Gabelbrücken) seine Begründung findet.
Die Abstimmung geht einfach und zügig voran, was auch an der mitgelieferten Pumpe liegt. Ihr Adapter verhindert nervigen Luftverlust beim Abschrauben der Pumpe. Eine weitere Justagehilfe ist der dünne Gummiring über dem Standrohr.
Überraschend gut, auch mit Handschuhen, ist der Lockout-Drehknopf zu greifen. Im blockierten Zustand bleibt der Menja der Negativfederweg erhalten, war bergan für mehr Traktion sorgt, im Wiegetritt aber etwas Bewegung in die Gabel bringt. Ist das etwas hohe Losbrechmoment erst mal überwunden, gibt sich die Federungscharakteristik angenehm linear mit einer ausreichenden Progressivität zum Ende hin - trotz Provokation schlägt sie nicht durch.
Für den Laufradeinbau muss man das Casting leicht auseinanderdrücken. Vorteilhaft finden wir, dass die Edelstahleinsätze das In-das-Material-Fressen des Schnellspanners und der Nabenachse gekonnt verhindern. Auch nach zahlreichen Laufradmontagen läuft die Scheibe schleiffrei und spart so das Neuausrichten des Bremssattels.

Die Menja ist erstklassig verarbeitet.

Bike Sport News Prädikat: Sehr gut.

Bike Sport News 06/2007
2. Die BIKE schreibt in Heft 05/2007: Menja

Im Unterschied zur Laurin setzt die Menja aus dem Hause MAGURA auf Lockout statt Plattform System. Jedoch schließt das "Dynamic Lockout" genannte System die Druckstufe nicht komplett. Die Gabel sinkt bei Belastung immer noch ein. Im Wiegetritt merkt der Fahrer davon nichts. Bei Schlaglöchern federt die Menja aus und hält so das Rad am Boden. Das sie beim Ausfahren aus dem Schlagloch nicht wieder einfedert, fühlt sich das inhomogen an. Anstonsten gleicht die Menja der Laurin im Charakter. Sie spricht sehr sensibel an und ist auch in grobem Geläuf zu Hause. Sie arbeitet dort dank mehr Druckstufe sogar besser als ihre teure Schwester. Gleiches Manko: das zu hohe Gewicht.

Ansprechen:   6/6
Uphill:               3/6
Downhill:          6/6
Einstellung:       5/6
Steifigkeit:        6/6

BIKE URTEIL: GUT

Bike 05/2007
3. Die MOUNTAIN BIKE schreibt in Heft 03/2007 über die Laurin 130:

Gewicht (3/5)

Effizienz/Uphill (4/5)
Albert Select ermöglicht eine effektive Unterbindung jeglicher Pumpbewegungen der Gabel. Sprints und lange Uphills gelingen so ohne unnötige Kraftverschwendung. Eine Absenkung fehlt.

Singletrail/Downhill (3/5)
Auf flachen, nicht zu steilen Singletrails stellt sich die Laurin als sensible und aktive Begleiterin vor. Mit Druck auf dem Lenker im steileren Terrain federt sie aber deutlich zu tief ein. Etwas Unterstützung der Albert Select Druckstufe hilft hier.

Setup/Bedienungsanleitung (3/5)
Optimales Setup für alle Fahrsituationen durch flexiblen Verlauf der Kennlinie nicht möglich. Albert Select via unergonomischen Remotehebel vom Lenker aus zu aktivieren. Zugstufenbereich etwas undefiniert, sehr gutes Manual.

Steifigkeit (5/5)
Die doppelte Versteifung der Gabel zeigt Wirkung. Erstklassige Werte in allen Bereichen. Top: Discfreigabe bis 210mm.


FAZIT: Tourenbiker, die eine komfortable und lenkpräzise Gabel suchen, liegen mit der Laurin richtig. Für steile Uphills fehlt der Gabel aber eine Absenkung, für Downhills muss die Druckstufe aktiviert werden.

MOUNTAIN BIKE URTEIL: GUT

Mountain Bike 03/2007
4. Die MOUNTAIN BIKE REVUE schreibt im Dezemberheft 2006:

Im hart umkämpften Feld der XC und Marathongabeln verlässt sich MAGURA nicht auf die Kraft der Götter allein. Ganz im Gegenteil...

Hochwertige Alu-Bedienknöpfe, integrierte Gabelstopps oder korrosionsgeschützte Ausfallenden zeigen, dass die Schwaben auch an kleine, aber wesentliche Details gedacht haben.

Am Trail trumpft die Gabel schon bei geringer Geschwindigkeit und wenig Gewicht am Vorderrad mit supersensiblem Ansprechverhalten auf. Dadurch werden kleinste Unebenheiten eliminiert, das Vorderrad hält ständig Bodenkontakt. Bei schnellerer Gangart werden auch grössere Schläge zuverlässig herausgefiltert. Dermaßen gut sogar, dass man das Gefühl hat, mehr als die tatsächlichen 100 Millimeter Federweg zur Verfügung zu haben.

Mit einem einfachen Dreh (optional auch via Lenker-Fernbedienung) lässt sich das Dynamic Lockout (DLO) aktivieren. Dynamic bedeutet bei MAGURA, dass bei gesperrter Gabel (im Gegensatz zu herkömmlichen Lockouts) der Sag und somit die ursprüngliche Geometrie des Bikes erhalten bleibenund die Gabel auf langsame Belastungen hin (z.B. beim Besteigen des Bikes) sehr wohl absinkt.

Bei harten Stößen hingegen (z.B. Wiegetritt) bewegt sie sich nur minimal - aber sie bewegt sich. Dies wirkt im Endeffekt rhythmusgebender als ein kompettes Abriegeln.

Je nach Federwegslänge ist die neue Menja-Gabel ein leichtgewichtiger und und einfach zu bedienender Begleiter für XC-, Marathon- oder Tourenfahrer. Die Freigabe von Bremsscheiben bis 210mm Millimeter werden zwar die wenigsten nutzen, spricht aber für das Selbstvertrauen von MAGURA in ihre neuen Gabeln.

Mountain Bike Revue 08/2006
5. Die Bike Sport News schreibt in Heft 11/12 2006:

...im Test des Cesurs X-07 Bikes über die Menja mit 130mm Federweg:

Die Menja funktioniert satt., nutzt Ihre 130mm Federweg gut und gleichmässig aus. In Abfahrten besticht sie durch ihre Steifigkeit, dank der zwei Gabelbrücken hält sie das Vorderrad exakt auf der gewählten Linie.

Bike Sport News 11/12 2006
MAGURA