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MX FEDERBEIN

MX FEDERBEIN - PRESSE- UND TESTBERICHTE

1. MEILENSTEIN Auszeichnung der BIKE Leser für den MX!!

Maguras Luftdämpfer „MX“ hat in dieser Saison tatsächlich Serienreife erlangt – schneller als erwartet. Wir haben ihn für den Meilenstein nominiert, weil er auf eine im Bike-Markt völlig neue Technik setzt: Er federt mit Luft und dämpft ebenfalls mit Luft (statt mit Öl). Der Benefit für den Biker: Das Teil soll wartungsfrei sein und wenig wiegen. Das macht das Leben einfacher!

Bei den Bike Lesern setzte sich der MX gegen die Sattelstütze Crank Brothers „Joplin“ und das DT Swiss Laufrad XRC 1250 durch.

Die Passion People bedanken sich bei den Lesern der Bike für Euer Vertrauen!

von den BIKE Lesern für unser MX Federbein!
2. RADTOUREN schreibt im Oktoberheft 2008:

Von einer robusten und wartungsfreien Vollfederung träumen Reiseradler schon lange. Mit dem neuen MAGURA MX Federbein könnte das Warten, zumindest was den Hinterbau betrifft, ein Ende haben. Radtouren hat ein Intercontinental-Reiserad von Riese und Müller, für das der Dämpfer zu haben ist über Stock und Steine gefahren.

Reine Luft, mehr ist es nicht, was im neuen MAGURA MX die ganze Feder- und Dämpfungsarbeit verrichtet. Das macht den Dämpfer zunächst leicht. Mit 220 Gramm spart er rund 160 Gramm gegenüber einem vergleichbaren Stahlfedermodell. Noch interessanter für Reiseradler, die sich abseits festgefahrener Routen keine Ausfälle erlauben können, ist die wartungsfreie Rollbalgkonstruktion. Die Technik ist bekannt aus Zügen, LKWs und Oberklasse-Geländewagen, wo sie unter anderem den Niveauausgleich beim Beladen ermöglicht. Das Prinzip: Beim Einfedern stülpt sich ein faserverstärkter Gummibalg, in dem sich Luft befindet, über einen Konus. Weil keine unverbundenen Bauteile ineinander verschoben werden, sind auch keine Dichtungen nach außen nötig. So kann auf Dauer weder Luft entweichen, noch Schmutz ins Innere gelangen. Die Einstellung auf das Fahrergewicht funktioniert wie bei anderen Luftfederbeinen per Dämpferpumpe über das leicht zugängliche Ventil. Zusätzlich kann die Zugstufe über ein Drehrad individuell eingestellt werden. Dass die Technik für Lastwagen entwickelt wurde, merkt man beim Umstellen des Reiserads auf Beladung. Dann genügt eine Anpassung des Luftdrucks, die Dämpfung passt sich automatisch an. Dagegen muss etwa bei einem Stahlfederbein die Feder weiter vorgespannt werden, was das Ansprechverhalten verschlechtert. In Grenzfällen kann sogar ein Austausch der Feder gegen ein härteres Modell notwendig sein.

Apropos Fahrverhalten: Gibt es auch hier Unterschiede zwischen den Dämpfern? Das sollten Fahrtests mit beiden Modellen zeigen. Unterwegs mit dem MX Dämpfer macht das Riese und Müller Intercontinental seinem Namen alle Ehre und gleitet wie ein Strassenkreuzer dahin: leicht schwingend, aber sänftengleich gefedert. Am stabilen, für den Gepäcktransport robust ausgelegten Eingelenk-Hinterbau werden selbst minimale Unebenheiten ausgeglichen. Der Dämpfer spricht sehr sensibel an. Kopfsteinpflaster, Kanaldeckel, kleine Bordsteinkanten - von all dem spürt der Fahrer nur noch wenig. Insgesamt ist die Federungscharakteristik des MX perfekt auf Touren über schlechte Straßen oder gute Feld- oder Waldwege abgestimmt, die in Europa wohl den Hauptanteil bei Radreisen abseits befestigter Wege ausmachen. Der Unterschied zum Stahlfedermodell, das langsamer und weniger feinfühlig reagiert, ist hier deutlich zu spüren. Gut, wenn auch nicht ganz so geschmeidig werden lange Bodenwellen oder tiefe Schlaglöcher glattgebügelt.

Bergauf gibt es mit dem MX in kleinen Gängen oder im Wiegetritt kaum Wippneigung, der Vortrieb leidet nur gering. Nur wer gerne schwer oder langsam tritt, kann das Fahrwerk in ein leichtes Schwingen versetzen, das aber nie nervt. Dies Grundcharakteristik ändert sich beim MX auch bei Zuladung von Reisegepäck nur geringfügig, während sich mit dem Stahlfeder Dämpfer die Wippneigung leicht erhöht.

 

Funktion         9/10

Handhabung: 10/10

Komfort:         10/10

Verarbeitung   10/10

Preis/Leistung   6/10

Testurteil: Sehr gut -

 


Radtouren Oktober 2008
MAGURA